VICOM, Goeppingen, Deutschland
SurtitleSeat Sitzsystem für Opernhäuser und Theater
http://www.vicom.de/surtitleseat.html

© 2016 VICOM, Goeppingen, Deutschland

VICOM Deutschland

Kuhnbergstr. 15
D-73037 Göppingen-Eschenbach
Germany

Tel. (+49) 7161/ 98 40 3-0

VICOM "SurtitleSeat" Librettoanlagen für Opernhäuser und Theater

Seit über 20 Jahren entwickelt und baut VICOM für Theater und Opernhäuser Übertitelungsanlagen.

Mit den neuen, integrierten Textdisplays in Sitzlehnen wird höchster Komfort garantiert, denn die Besucher können sich ihre Sprache aussuchen, in der sie begleitet werden wollen.


Das Konzept

VICOM beschreitet mit seinem technischen Konzept völlig neue Wege. Damit werden erstmalig Projekte realisiert, die bislang ganz ausgeschlossen waren.

Schnelligkeit und Unmittelbarkeit
Vor der Aufführung werden in jedes Textdisplay alle Texte und Grafiken geladen. Dafür hat jedes Display einen entsprechend großen Speicher. Für das Weiterschalten der Texte durch den Bediener werden dann von seinem PC-Programm aus nur noch kurze Abrufsequenzen gesandt. Die bisherige Form der Übermittlung von vielen Sprachen mit entsprechend viel Text dauerte lange und wurde zeitverzögert und damit nicht mehr synchron dargestellt.

Havarie
Im Falle einer Unstimmigkeit kann der Bediener zu jeder Zeit die Texte in den Stühlen ausblenden, sich neu synchronisieren und danach die Texte wieder einblenden. Vom Publikum wird dies meist gar nicht bemerkt.

Individuelle Texte
Auf jeden einzelnen Sitz können individuelle Texte gesandt werden. VIPs aus Politik, Kultur oder Wirtschaft können so an ihren Sitzen begrüßt werden. Andere Anwendungen dafür sind das Zeigen von Sitzzuordnungen oder Sitzpatenschaften.

Individuelle Grafiken
Firmenlogos können im Rahmen von Sponsorings oder Sonderveranstaltungen in einer bestimmten Loge oder auf einzelnen Sitzen eingeblendet werden.

Direktmodus
Für besondere Anwendungen kann der Betrieb über den Speicherabruf innerhalb der Displays (siehe Beschreibung oben) auch ausgeschaltet werden, so dass Eingaben “live” in die Displays übermittelt werden.


Integration

Bei der Installation einer solch imagebildenden Anlage sollten die Komponenten nicht nur eingebaut sondern wirklich integriert werden. Selbst bei denkmalgeschützten Gebäuden ist dies machbar.

Im abgebildeten Beispiel wurden die Displays so in die Rangbrüstungen integriert, dass sie nicht auffallen oder gar stören. Selbst von der Außenperspektive wurde die harmonische Formgebung nicht beeinträchtigt.

Kritische Sitzpositionen werden individuell durch Winkelberechnungen überprüft.


Displays

Die Displays werden auf einem Schienensystem in die Rückenlehnen der Stühle eingebaut. Damit kann - aus Gründen des optimalen Einblickwinkels - die Position innerhalb der Lehne leicht geändert werden.

Bei Sitzen im Mittel- oder Randbereich ist es teilweise notwendig, dass in eine Lehne zwei Displays nebeneinander eingebaut werden, da bei der hinteren Sitzreihe zwei Zuschauer auf den selben Vorderstuhl sehen müssen.

Konstruktion am Computer und die Simulation durch Bilder und Animationen erleichtern die Kommunikation mit dem Kunden erheblich.


Ausführung des Displays in eine gebogene Messingplatte

Hier wurde für ein klassisches Stuhlmodell ein anderer Designansatz gewählt. In eine gebogene Messingplatte wird das Display eingebaut. Das Display ist aus ergonomischen Gründen schwenkbar und kann motorisch oder per Hand verstellt werden.


Moderne Sensortechnik

Kapazitive Sensortechnik ermöglicht das bequeme Schalten am Display. Mechanische Knöpfe oder Schalter sind dabei nicht notwendig. Sollte die Übertitelungsanlage, z.B. bei einem Konzert, überhaupt nicht in Betrieb genommen werden, so nimmt der Besucher keine störenden Elemente in der Vorderlehne wahr.


Übertitelungs-Software Produkteigenschaften

Havarie
Zu jeder Zeit kann im Falle einer Unsynchronität oder Unsicherheit über den Havarieknopf ausgeblendet werden. Nach der erneuten Synchronisierung blendet der Bediener die Texte wieder ein.

25 Sprachen
Eine Übertitelung kann in bis zu 25 Sprachen gleichzeitig vorgenommen werden. Grundlage für diese enorme Aufgabe sind die großen Speicher in den einzelnen Displays.

Handhabung
Trotz der zahlreichen Systemeigenschaften ist die Software und die gesamte Technik einfach und logisch in der Handhabung.

Word-Import
Texte können in MS Word, Text-Edit oder anderen Programmen erarbeitet werden. RTF- und TXT-Fomate können direkt importiert werden.

Individualität
Begrüßungstexte für einzelne Personen können ebenso auf individuellen Stühlen angezeigt werden wie Grafiken (z.B. Firmenlogos für Sponsoring)

Langlebigkeit
Die hier eingebauten Komponenten wurden besonders auf ihre Langlebigkeit hin ausgewählt. Dies gilt besonders für die Displays, die ihre Farbintensität und Leuchtkraft über viele Jahre nicht verlieren dürfen.

Weiche Übergänge
Die Textübergänge auf den Displays können wahlweise hart oder weich vorgenommen werden. Dies kann global für die ganze Aufführung oder nur für einzelne Dialoge angegeben werden.


Hardware Produkteigenschaften

Kein Besucher - kein Text
Sollte ein Sitz während einer Aufführung unbesetzt bleiben, so erkennt das VICOM Seat System dies selbst und schaltet die Textausgabe für diesen Sitz automatisch aus. Sollte nach der Pause der Sitz besetzt werden, so kann die Textanzeige vom Besucher natürlich wieder eingeschaltet werden.

Automatisches Programm zur Selbstkontrolle
Bei der Installation von Sitzsystemen kommen eine Vielzahl von Displays zum Einsatz. Eine Sonderentwicklung von VICOM ermöglicht deren automatische Selbstkontrolle. Dabei wird jedes einzelne Display angesteuert, geprüft und protokolliert. Als Nachweis erhält der Bediener eine Protokolldatei.

Hardware Havarie Set
Alle technischen Komponenten, die im Bedarfsfall schnell auszuwechseln sind, sind optional doppelt vorhanden. Dies gilt im Besonderen für den Computer und die elektronischen Netzteile. Im Falle einer Fehlfunktion kann so binnen kürzester Zeit auf die bereitstehende Ersatzhardware umgeschaltet und die Präsentation fortgeführt werden.


Installation

Der Verkabelung der Sitze kommt eine ganz besondere Bedeutung zu.

Zunächt müssen die FCKW-freien Leitungen sicher und unsichtbar innerhalb der Stühle verlegt werden. Wichtig ist beim Verkabelungskonzept, dass keinerlei Vandalismus möglich ist.

Gleichzeitig sollte es aber möglich sein, die Stühle für bestimmte Veranstaltungen schnell wieder zu entfernen, das heißt auch die Steckverbindungen wieder schnell zu lösen.

Montage der Zuleitungen. Unterhalb des Bühnenbodens wird entsprechend den Brandschutzvorschriften alles in Promatkanälenverlegt.

Separate Stühle und Stuhlgruppen, z.B. in Logen, werden über XLR-Bodenbuchsen versorgt. Die Stühle sind somit schnell demontierbar.


Hardware

Maßgeblich für eine kurze Installationszeit ist die professionelle Vorbereitung der Hardware in der VICOM-Produktion. Alle Steuerungskomponenten werden in einem 19-Zoll Rack installiert und vorab eingemessen. Ersatzkomponenten werden auf Wunsch bereits mit eingebaut, um im Bedarfsfall schnell umschalten zu können.


Untergrundverkabelung

Um die besonderen Vorgaben in Bezug auf Bautiefe, Anschlussfelder und Design bei der Parkettverkabelung zu erfüllen, werden auch Sonderkonstruktionen und -entwicklungen im Bereich der Bodentanks realisiert. Komplette Stuhlreihen werden damit versorgt.


Software Vorbereitung und Implementierung

Das Menü ist übersichtlich und logisch aufgebaut, daher sind Einlernzeiten entsprechend kurz.

  1. Menüoptionen wie Einblendzeiten und Steuerungsmodi.
  2. Dokumentationen der letzten Uploads in die Displays.
  3. Editierfenster zur sofortigen Korrektur aller Sprachen. Dieses Fenster kann bei Bedarf ausgeblendet werden.
  4. Programmliste. Hier sind alle Parameter der Präsentation erfasst. Die Schritte müssen nur noch bestätigt werden.

Editing
Ein Problem bei vielsprachigen Übersetzungen ist die Koordination mit den Übersetzern, die meist nicht direkt bei den Proben dabei sind. Deswegen hat der Bediener die Möglichkeit, zu jeder Sprache und zu jedem Textblock einen individuellen Kommentar zu schreiben, eben entsprechend dem, was bereits während der Proben oder schon bei der Textkorrektur kommentiert wird. Dann werden die Sprachauszüge exportiert und dem Übersetzer zur Überarbeitung gegeben. Nachdem er die Korrekturen durchgeführt hat, wird der Sprachauszug wieder in das Gesamtprogramm re-importiert.


Sponsoring

Einzelne Sitze, Logen, Stuhlreihen oder das gesamte Opernhaus sind von Sponsoren individuell buchbar. Abgekoppelt vom “normalen”Übertitelungsprogramm kann hier über die Marketingabteilung der Oper die Refinanzierung vorangetrieben werden. Die Sponsorenschaft wird üblicherweise für eine Spielzeit angeboten, kann aber natürlich auch kürzer oder länger erfolgen. Firmen oder Institutionen können das gesamte Haus inklusive des Systems auch für eigene Veranstaltungen und Präsentationen buchen.

          

Während die Besucher ihre Sitze aufsuchen, kann z.B. die links abgebildete Endlosschleife auf die Displays geschaltet werden. Der Zeitintervall ist frei wählbar.

 

 

Auf diesem elektronischen Plan sind einzelne Sitze, Logen, Reihen, usw. leicht auszuwählen. Somit können individuelle Texte oder Grafiken einfach zugeordnet werden

Handhabung

Eine einfache und sichere Bedienung ist bei den Übertitelungsanlagen von VICOM oberste Maxime.

Dafür wurde unter anderem eine Bedienerkonsole entwickelt, die alle Bedürfnisse des Operators abdeckt. Diese wurde so konzipiert, dass sie besonders platzsparend ist. Außerdem ist sie durch die kompakte Anordnung flexibel an anderen Orten einsetzbar.


Weiterschaltung der Texte

Simpel aber sehr gut: ein Einzeltaster für die Weiterschaltung der Texte. Dies ist erheblich bequemer als die Bedienung über die Tastatur oder Maus.


Anforderung einer kostenlosen DemoVersion von SurtitlePro

Die mit Stern gekennzeichneten Felder sind Pflichteingaben.